Familienwandertag, 27.09.2015

(Ch. B.) Wie im letzten Jahr trafen wir uns vor den Türen des Freizeitzentrums „Hains“ am Sonntagmorgen 9.30 Uhr, um zu unserem Familienwandertag im Rabenauer Grund aufzubrechen. Ein bisschen kühl wurde es uns schon, als wir auf die letzten Wanderlustigen warteten. Aber kaum gingen wir los, wärmte uns die herrliche Sonne die Nasenspitzen. Mit etwa 20 Mamas, Papas oder Großeltern waren wir gegenüber der Kinderschar nur ganz knapp in der Mehrheit. Die Kleinsten fuhren im Wagen, die Großen hüpften, rannten, tobten und selbst die 2- und 3-Jährigen hielten gut durch und ruhten sich nur ab und zu im Wagen oder auf dem Fahrrad aus.

Unterwegs trafen wir sehr viele Wanderer und Spaziergänger und wir hatten das Gefühl, alle Hunde der Gegend wären im Rabenauer Grund unterwegs. Für die Kinder war es eine Freude, wenn die Weißeritztalbahn schon von Weitem zu hören war. Der Lokführer ließ seine Pfeife ertönen und die Fahrgäste winkten uns fröhlich zu. Wären ein paar Fahrradfahrer mehr Zug gefahren, hätten wir es auf unserem Weg sehr viel ruhiger gehabt.

Vorbei an den Stationen des Energielehrpfades der ENSO, welche die Kinder und die Erwachsenen gleichermaßen lockten, und den Brücken der Roten Weißeritz, zog es uns entlang der Bahnschienen und unter Bahnbrücken hindurch Richtung Rabenau. Beim Blätterrascheln und Springkraut „sprengen“ zeigte sich der beginnende Herbst von seiner schönsten Seite. Wie nicht anders zu erwarten war, übte das sprudelnde Wasser der Roten Weißeritz die meiste Faszination auf die Kinder – bei den  Erwachsenen war es wohl eher Staunen und Anspannung bei den Experimenten des Nachwuchses.  Große und kleine Steine wurde darin versenkt, Steine ins Wasser gerollt, die schon fast als Felsen zu bezeichnen sind. Dabei blieben nicht alle Füße trocken.

Nach reichlich anderthalb Stunden erreichten wir den geplanten Picknickplatz an der Rabenauer Mühle und ließen es uns schmecken. Die Kinder griffen mal in die eine Dose und mal in die andere Tüte und tobten zwischendurch wild umher. Wie schon im letzten Jahr spielte der Fahrplan der Weißeritztalbahn nicht mit, so dass der Großteil sich zu Fuß auf den Rückweg begab, während die ganz Fleißigen sich weiter auf den Weg nach Spechtritz machten.

Der Rückweg verging wie im Flug und alle freuten sich auf ein schönes Mittagessen oder einen langen, wohlverdienten Mittagsschlaf.

Wir freuen uns aufs nächste Jahr.